Evangelische Kirche im Herzen des Ruhrgebiets

Hier erfahren Sie (fast) alles über die Gemeinden und die Fachdienste der Evangelischen Kirche in Herne, Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel. Sie finden Ansprechpersonen, aktuelle Nachrichten und Informationen zu Amtshandlungen wie Taufe, kirchliche Trauung oder Bestattung.

 

Arno Wittekind bewirbt sich um Superintendentenamt

[Die Selbstvorstellung kann HIER als pdf-Datei heruntergeladen werden]

„Ich bin seit dem Jahr 2012 Pfarrer der Paulus-Kirchengemeinde Castrop, Synodalassessor des Kirchenkreises Herne und Beauftragter für Volksmission. Ferner arbeite ich als Mentor in der Ausbildung von Theologiestudierenden sowie Vikaren und Vikarinnen und als Mitglied der Steuerungsgruppe und Referent für das EKD-Projekt „Gottesdienst erleben“. Aus meiner Feder stammt das Buch „Entfesselte Gemeinschaft. Exoduserzählung und 10 Gebote als Wegweiser für Gottesdienst und kirchlichen Aufbruch.“ Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder im Studium.

1965 wurde ich als Sohn eines Lehrerehepaares in Wanne-Eickel geboren. Als Jugendlicher war ich Mitarbeiter der Kirchengemeinden Eickel und Wanne-Nord. Unsere Generation nahm teil an den Bemühungen um einen missionarischen Gemeindeaufbau. Geprägt hat uns auch die Friedens- und Menschenrechtsarbeit des Eine-Welt-Zentrums und die ökologische Bewegung. In dieser Zeit haben wir die ökumenische Chor- und Kabarettgruppe „christians at work“ gegründet. Die Konzertarbeit hat uns in die verschiedensten Gemeinden in ganz Deutschland geführt.

Meine Studienschwerpunkte in Wuppertal und Bochum waren die Theologie der Bekennenden Kirche und die biblische Theologie. In der Wartezeit vor dem Vikariat habe ich das Büro für das „Jahr mit der Bibel“ geleitet. Von 1995 bis 2012 war ich Pfarrer in Eickel. Die Jugendarbeit und der Oase-Gottesdienst waren dort meine Herzensanliegen. In Castrop arbeite ich unter anderem an der verantwortlichen Beteiligung Ehrenamtlicher an Gottesdiensten.

1996 wurde ich als Scriba in den Kreissynodalvorstand gewählt. Damals begann die Zeit intensiver kirchlicher Strukturdebatten. Seitdem beschäftigt mich die Frage, wie es trotz des äußeren Rückbaus zu inneren Aufbrüchen in der Kirche kommen kann. Ich habe mir Zeit genommen, die Zukunftsinitiativen in anderen Kirchengebieten Europas zu studieren. In meinem Buch lege ich die Exoduserzählung als Hilfestellung für die aktuellen Leitungsfragen aus.

Ich möchte meine Erfahrung in der gemeindlichen und kreiskirchlichen Leitungsarbeit und meine Freude an der Zusammenarbeit mit den Presbyterien, den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen gerne in das Superintendentenamt einbringen.“

[Das Interview kann HIER als pdf-Datei heruntergeladen werden]

Pfarrer Wittekind, was hat Sie bewegt zu kandidieren?

Wittekind: Ich bin im Kirchenkreis Herne zu Hause, und er fasziniert mich sehr. Ich denke dabei nicht nur an die Impulse und Initiativen, die in der Vergangenheit in Herne ihren Ausgang genommen haben. Ich habe auch die gegenwärtigen Herausforderungen vor Augen und meine, dass wir uns in Herne gute Voraussetzungen erarbeitet haben, ihnen zu begegnen. Ich möchte diese Zukunft verantwortlich mitgestalten. Irgendwie schlägt hier in Herne, Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel mein Herz. Trotz vieler guter Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen in anderen Kirchenkreisen haben mich Anfragen, mich woanders als Superintendent zu bewerben, bisher nicht reizen können.

Wir haben kurz vor der Corona-Zeit ja noch ein landeskirchliches Visitationsteam in unserem Kirchenkreis zu Gast gehabt. Das Team hat uns in einem ersten Eindruck vermittelt: Was ihr an kreiskirchlichen Diensten bis hin zu den größeren Konzernen von Kinderheim und Krankenhausgemeinschaft aufgebaut habt, das hat Format. Und ich glaube, dass bei einer Visitation der Kirchengemeinden ganz ähnliche Worte gefallen wären. Auf jeden Fall wurden die Vielfalt und die Lebendigkeit der Gottesdienste erwähnt. Ich möchte das alles zusammen mit den Verantwortlichen in Fachdiensten, Gemeinden und der kreiskirchlichen Verwaltung weiter fördern und entwickeln. Mein Ziel ist es, den ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden möglichst große Gestaltungsräume zu eröffnen. Besondere Anliegen sind mir die Förderung des gemeindlichen und theologischen Nachwuchses und die Kirchenmusik.

Was für ein Bild von Kirche hat Sie geprägt und wie hat sich dieses Bild bis heute verändert?

Wittekind: Wenn ich an die Kirche denke, dann habe ich das Bild einer Gemeinschaft von Menschen vor Augen, die von der Liebe Gottes berührt ist und angetrieben durch sie in der Welt handelt. Diese Gemeinschaft lebt vom Gottesdienst her. Dass diese Gemeinschaft an einem Ort entsteht oder wächst, ist für mich immer wieder ein Wunder. Dieses Bild von Kirche hat sich bei mir vom Anfang meines Christseins an durchgehalten.

Seit meiner Studienzeit habe ich die Diskussion um den missionarischen Gemeindeaufbau miterlebt und als Pfarrer an Strukturdebatten und Entscheidungen teilgenommen. Da standen oft auch Kirchenbilder im Raum, die die Kirche eher als Bau oder vielleicht sogar als Betrieb und Konzern gesehen haben. Es wurde viel über Leitbilder, Pläne, Strategien und Zielvereinbarungen geredet. Man hat inzwischen – so hoffe ich – erkannt, dass Strukturveränderungen der Kirche kein neues Leben einhauchen können. Auch wenn es um die geplante Entwicklung von Gemeinden geht, haben wir erlebt, dass menschliche Pläne oft nicht aufgehen, der Geist Gottes aber dort Neues wachsen lässt, wo niemand es vorgesehen hatte. Die Kirche ist eben kein Bau, sondern ein lebendiger Organismus. Sie ist Leib Christi. Sie wächst dort, wo dem Geist Gottes und der Initiative von begeisterten Menschen Raum gegeben wird. Sie lebt, wo Beziehungen zu Gott und zu den Mitmenschen geknüpft und vertieft werden. Alles ordnende und leitende Handeln muss da auch Zurückhaltung üben und achtsam mit dem Gewachsenen umgehen können.

Was sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen für einen Kirchenkreis mitten im Ruhrgebiet – gerade in/ nach der Corona-Krise – und welche konkreten Ziele ergeben sich daraus für eine erste Amtszeit?

Wittekind: Ich sehe den Kirchenkreis durch die Corona-Krise verstärkt in der Herausforderung, in Kirchengemeinden und Fachdiensten nahe bei den Menschen zu bleiben. Die Herausforderung, immer wieder neu mitmenschliche Nähe und Hilfe zu ermöglichen, bündelt für mich die Vielzahl der Aufgaben, die auf uns zukommen.

Das hat auch mit den Finanzen des Kirchenkreises zu tun. Die Corona-Krise wird ja auch zur finanziellen Herausforderung: Den Überschuss des Haushaltsjahres 2019 werden wir im Kirchenkreis komplett zur Deckung des Haushaltes 2020 brauchen. Auf diese Weise kann in diesem Jahr alles noch so weiter laufen wie geplant. Doch schon für die Planung des Jahres 2021 wird definitiv weniger Geld zur Verfügung stehen. Dabei wird das Geld für die Beratungsangebote, die Kindertagesstätten, die Jugendarbeit und die seelsorgerlichen Angebote dringender gebraucht denn je. Das wirft die Frage auf: Muss die Krise dazu führen, dass wir für die Menschen in ihren Bedürfnissen und Nöten weniger Nähe und fachliche Hilfen anbieten können? Oder finden wir einen anderen Weg?

Auch die Kirchengemeinden werden im Augenblick von der Herausforderung in Atem gehalten, die durch die Kontaktverbote und Sicherheitsauflagen verlorene Nähe wieder herzustellen. Sie tun das mit viel Liebe und Ideenreichtum. Doch finanzielle Engpässe fördern in Kirchengemeinden oft Prozesse, durch die das Gemeindeleben für die Menschen weiter in die Ferne rückt. Das würde ich gerne in unserem Kirchenkreis verhindern wollen.

In der Krise sind in den letzten Monaten viele kreative Ideen ausprobiert und in die Tat umgesetzt worden. Gemeinden habe die digitale Welt entdeckt und auch neue Wege im „analogen“ Miteinander gefunden. Vieles bewährt sich und verlangt danach, zur Normalität werden zu können. Wie in der Gesellschaft müsste jetzt eigentlich eine Zeit folgen, in der man nicht einfach zum Normalbetrieb vor der Krise zurückkehren will, sondern in Neues und Nachhaltiges investiert. Das ist leichter gesagt als getan. Doch ich denke, dass wir dafür in der Leitung des Kirchenkreises und der Kirchengemeinden ein Gespür entwickeln und die notwendigen Rahmenbedingungen herstellen können.

Auch die anderen kreiskirchlichen Herausforderungen sind durch Corona nicht einfach weg. Die Umstellung auf NKF, das neue IT-Konzept, notwendige Neustrukturierungen in Fachbereichen und vieles andere – das alles läuft weiter. Und diese Prozesse haben die lästige Angewohnheit, Ressourcen und Aufmerksamkeit vollständig an sich zu binden. In der Zukunft wird es um den Spagat gehen, mit ganzem Herzen bei unserem Auftrag für die Menschen zu sein, und gleichzeitig, die organisatorischen Herausforderungen zu stemmen. Ich glaube, es könnte dabei eine große Hilfe sein, wenn die Mitarbeitenden in Kirchenkreis und Gemeinden mehr voneinander wissen und einander auch persönlich begegnen und kennenlernen. So könnte ein Netz der gegenseitigen Unterstützung wachsen.

Welches Bibelwort/ welche Bibelworte haben Sie geprägt und was bedeutet es/ bedeuten sie für Ihre theologischen Überzeugungen/ Ihre theologische Existenz?

Wittekind: Die Frage ist für mich nicht leicht zu beantworten, da das tägliche Bibellesen nach einem festen Bibellesesplan mich seit der Anfangszeit meines Christseins geprägt hat. Da begegnet man zwangsläufig nicht nur den schönen und schnell eingängigen Worten, sondern auch den sperrigen und schwer verdaulichen. Und gerade die sperrigen Verse entwickeln eine Langzeit- und Tiefenwirkung.

Als Bibelleser komme ich immer wieder auf die Bergpredigt zurück. Da lese ich: Wo Menschen vom Geist Gottes ergriffen sind, entstehen reale Gemeinschaften, die Gerechtigkeit und Friedfertigkeit ausstrahlen. Da ist die Frömmigkeit echt. Da spielt der Besitz keine dominierende Rolle. Da wird nicht übereinander gerichtet. Da haben die Armen ein Recht auf Teilhabe. Da wird nicht im Blick auf Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht geurteilt. Da wird Macht nicht missbraucht, sondern als Mittel zum Dienst zum Wohl aller eingesetzt.

Von diesem Gottesvolk heißt es schon im Alten Testament: „Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug beschließen.“ (Jesaja 58,8) Die Worte von der selbstlosen Ausstrahlung des Gottesvolkes in Jesaja 58, 6-12 haben mich vielleicht am tiefsten beeindruckt, und geben mir für meinen Dienst die Orientierung.

Über diese Verse bin ich auf die Exoduserzählung von der Befreiung Israels aus Ägypten gestoßen, um sie in den Lesungen meines Buches „Entfesselte Gemeinschaft“ auszulegen. Ich bin überzeugt, dass wir über diese Texte zu dem finden, was uns als Christenheit ausmacht, und was wir heute für Gott und die Welt sein können.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Wittekind: In meiner Freizeit brauche ich körperliche Bewegung. Ich mag Gartenarbeit. Meine Frau und ich wandern und segeln gern. Ich mag Fitnesssport. Das Fußballspielen lasse ich nach drei Knieoperationen bleiben – aber schweren Herzens! Da für uns die Zeit der Familienurlaube vorbei ist, genießen wir es auch, Städtetouren in Europa zu machen und uns Museen und Ausstellungen anzuschauen. Außerdem mag ich gute Filme und Serien.

Welches Buch liegt bei Ihnen zurzeit auf dem Nachttisch?

Wittekind: Das Buch „Tausend Teufel“ von Frank Goldhammer. Das ist der zweite Teil einer Reihe von Kriminalromanen, die in Dresden im Jahr 1945 spielen. Ich mag Romane, die auf dem Hintergrund historischer Ereignisse spielen und diese lebendig werden lassen.

FOTOS: GÜNTER MYDLAK

Angebote und Maßnahmen (Update 19.6.)

Viele Gemeinden machen in dieser Zeit konkrete Hilfsangebote - Telefonketten, Sonderausgaben der Gemeindebriefe, Kurzandachten, offene Kirchen oder Grußkarten an den Kirchentüren. Schauen Sie auf die Interentseiten Ihrer Gemeinde, um zu erfahren, wie das Gemeindeleben in dieser Zeit des "Social Distancing" funktioniert. Hier erfahren Sie auch, wann in Ihrer Gemeinde wieder Gottesdienst in der Kirche gefeiert wird. Natürlich sind alle Pfarrerinnen und Pfarrer auch in dieser Zeit für Sie da - rufen Sie sie an, wenn Sie ein persönliches Gespräch brauchen!

Gerne verweisen wir auf die Informationsseiten der Kommunen zur Entwicklung der Coronainfektionen: Die Informationen über Herne finden Sie HIER, die Informationen über Castrop-Rauxel HIER.

Gottesdienste

Seit dem 3. Mai dürfen wieder Gottesdienste in den Kirchen stattfinden. "Präsenz-Gottesdienste" finden in Herne, Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel wieder statt. Alle Termine sind nachzulesen unter dem Menüpunkt "Gottesdienste".

Alle Gottesdienste in den Kirchen werden gefeiert unter Einhaltung der folgenden Maßnahmen zum Infektionsschutz:

  1. Es gilt das Abstandsgebot, d.h. ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern in alle Richtungen ist einzuhalten. Dementsprechend ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Ist die Obergrenze erreicht, wird kein Einlass mehr gewährt. Beim Betreten und Verlassen der Kirche wird es entsprechende Regelungen (z.B. ein „Einbahnstraßensystem“) geben; die Sitzplätze in den Bänken sind markiert – Einzelplätze ebenso wie solche für Menschen, die in einem Haushalt leben, damit sie zusammensitzen können.
  2. Am Eingang müssen sich die Besucher*innen die Hände desinfizieren; Desinfektionsmittel wird von den Gemeinden bereitgestellt. Türgriffe und Handläufe werden desinfiziert.
  3. Es werden Anwesenheitslisten (Name, Anschrift und Telefonnummer) geführt, damit im Fall der Fälle Infektionsketten nachverfolgt werden können.
  4. Während des Gottesdienstes ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Besucherinnen und Besucher sollten eine Schutzmaske mitbringen, die Gemeinden sind aber verpflichtet, Schutzmasken in ausreichender Zahl vorzuhalten. Pfarrerin bzw. Pfarrer müssen keine Schutzmaske tragen, da sie weit genug von der Gemeinde agieren.
  5. Gemeindegesang wird es nicht geben.
  6. Auf die Feier des Abendmahls wird vorerst verzichtet.
  7. Menschen, die zu den Risikogruppen gehören und besonders gefährdet sind, wird von einer Teilnahme abgeraten. Sie sollten (weiterhin) auf die Gottesdienste bei YouTube, im Radio oder Fernsehen ausweichen.

Ungeachtet dessen, dass wieder in Kirchen Gottesdienst gefeiert wird, veröffentlichen Gemeinden aus Herne, Wanne-Eickel uind Castrop-Rauxel weiterhin Andachten auf YouTube. Weitere Online- und sonstige Angebote finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinden. Sie sind alle über diese Homepage des Kirchenkreises zu erreichen. Daneben weisen wir ausdrücklich auf Fernseh- und Radiogottesdienste sowie auf digitale Angebote der Gemeinden hin.

Gruppen und Kreise

Auch wenn die Kirchen zu den Gottesdiensten wieder geöffnet werden, bleiben die Gemeindehäuser für Gruppen und Kreise vorerst geschlossen. Lediglich Sitzungen dürfen wieder stattfinden - unter Einhaltung aller Regeln zum Infektionsschutz.

Krisentelefon

Wen Kontaktverbote, Einsamkeit, Sorge um die Angehörigen, finanzielle Nöte oder Zukunftsängste belasten, können sich telefonisch mit Fachpersonal des Evangelischen Krankenhaus in Verbindung setzen. Unter Telefon (02305) 358 06 27 melden sich eine Sozialarbeiterin oder eine  Fachkrankenschwester von der Psychiatrischen Tagesklinik des Evangelischen Krankenhauses Castrop-Rauxel.

Corona-Tüten

Ein Hilfsangebot macht die Kreuzkirchengemeinde mit den Coronatüten. Sie enthalten das Nötigste für den täglichen Bedarf an Lebens- und Hygienemitteln. Wem es am Nötigsten fehlt, wende sich an die Pfarrer oder Pfarrerinnen der Kreuzkirchengemeinde, wer die Akttion unterstützen möchte, übernehme eine "Coronatüten-Patenschaft" und überweise Geld auf das Konto der Kreuzkirchengemeinde (DE72 4325 0030 0001 0143 31 - Stichwort "Coronatüte"). 10 Euro kostet eine Tüte.

Kollektensammeln in Zeiten von Corona

In unseren Gottesdiensten werden Kollekten gesammelt für Menschen und Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind. Ab Karfreitag ist es möglich, die Gottesdienstkollekte auch online zu geben. Unter www.kollekte-online.de werden die jeweils aktuelle Kollekte sowie folgende landeskirchlich festgelegte Kollekten vorgestellt. Alle, die rund um Ostern und darüber hinaus Online-Gottesdienste anbieten, sind herzlich eingeladen, auf die Möglichkeit der Online-Kollekte hinzuweisen.

Seelsorge

Neben den direkten Folgen von Corona gibt es auch die indirekten – Stress, Angstzustände, Überforderung, Zukunftssorgen, Einsamkeit etc. Unsere Pfarrerinnen und Pfarrer sind für alle Menschen in Herne und Wanne-Eickel ansprechbar sind und stehen für Seelsorgegespräche bereit. Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind zu finden auf dieser unserer Homepage bzw. beim Dekanat Emschertal oder können erfragt werden unter Telefon (02323) 98 68 71 (Kirchenkreis) bzw. (02323) 929 60 80 (Dekanat).

Weitere Informationen:

Konfirmationen werden frühestens nach der Sommerpause nachgeholt. Weil hier auch auswärtige Gäste für volle Kirchen sorgen und die Ansteckungsgefahr dadurch besonders groß ist, können die Gottesdienste erst stattfinden, wenn die Ansteckungsgefahr deutlich zurückgegangen ist.

Gleiches gilt für Taufen und Trauungen: Sie werden frühestens nach der Sommerpause stattfinden können.

Beerdigungen finden unter Berücksichtigung besonderer Schutzmaßnahmen (Begrenzung der Teilnehmerzahl, Einhaltung von Mindestabstand, Verzicht auf Händeschütteln etc.) statt.

Das Kreiskirchenamt bleibt für Besucherinnen und Besucher bis auf weiteres geschlossen – die Abteilungen sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Schuldnerberatung, Zeppelin-Zentrum, Beratungsstellen im Eine Welt Zentrum sind bis auf weiteres geschlossen – in dringenden Fällen können Beratungsgespräche telefonisch stattfinden.

Gruppenangebote der Beratungsstellen des Diakonischen Werks finden bis auf weiteres nicht statt.

Konzerte, Fortbildungen und sonstige Veranstaltungen können unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen stattfinden.

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