Keissynode

Die Kreissynode ist das „Parlament“ des Kirchenkreises und entscheidet über alle Angelegenheiten, die den Kirchenkreis betreffen, unter anderem über die Verteilung der Kirchensteuermittel. Sie entscheidet über die Fachdienste des Kirchenkreises, also die Arbeitsfelder, die nicht in den einzelnen Kirchengemeinden, sondern auf der Ebene des Kirchenkreises angesiedelt sind, und beschließt deren Haushaltsplan. Die Kreissynode kann allerdings nicht in die Haushaltshoheit der Kirchengemeinden eingreifen. Jede der 15 Kirchengemeinden stellt mit den ihr zu Verfügung gestellten Mittel ihren eigenen Haushaltsplan auf.

Die Kreissynode Herne besteht aus rund 100 stimmberechtigten Mitgliedern (Pfarrerinnen und Pfarrer, von den Presbyterien der Kirchengemeinden gewählte Synodale, vom Kreissynodalvorstand berufene Fachvertretungen und die ehrenamtliche Mitglieder des Kreissynodalvorstands), sowie einer Reihe von Mitgliedern mit beratender Stimme (in der Regel Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst).

Die Kreissynode tagt in der Regel zwei Mal im Jahr, wobei im Sommer die inhaltliche Arbeit, im Herbst die Beratungen über die Finanzen im Mittelpunkt stehen. Soweit nicht anders beschlossen wird, sind die Tagungen der Kreissynode öffentlich.