Neustart am Berufskolleg Elberfeld

Neustart am Berufskolleg Elberfeld

Pfarrer Thorsten Maruschke verlässt den Kirchenkreis Herne nach einem Jahr in Richtung Wuppertal

 

Herne. Nach einem Jahr in Herne zieht Pfarrer Thorsten Maruschke nu weiter nach Wuppertal. Hier startet er seinen Dienst als Pfarrer am Berufskolleg Elberfeld im Kirchenkreis Wuppertal. „Ich war ja nicht gekommen, um zu bleiben“, sagte Thorsten Maruschke. „Gleichwohl habe ich mich hier sehr wohl und willkommen gefühlt!“ Der 48-jährige Theologe ist am 1. August 2025 aus Berlin in den Kirchenkreis Herne gekommen, wo er bis zum Ende der vergangenen Legislaturperiode als Referent von Katrin Göh­ring-Eckardt, und als Referent für Religionspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ die Grünen tätig gewesen war.

Im Kirchenkreis Herne hat Maruschke Vertretungsaufgaben in Castrop-Rauxel, Herne und Wanne-Eickel übernommen. Daneben hat er verschiedene Aktionen durchgeführt oder besondere Gottesdienste gefeiert. So hat er sich engagiert beim Pop-up-Hochzeitsfestival im September 2025 im Strünkedepark (und bei einer ähnlichen Aktion an der Castrop-Rauxeler Lutherkirche am Valentinstag 2026), hat vor den Kommunalwahlen in der Herner Innenstadt einen ökumenischen Stand organisiert, an dem die katholische und evangelische Kirche für eine Beteiligung an der Wahl geworben und gegen die AfD Stellung bezogen haben, hat die Ausstellung „Feldwege zum Coming-out“ der Landesfachstelle blick* in die Herner Kreuzkirche geholt und ein Rahmenprogramm initiiert oder am Ökumenischen Tag der Schöpfung einen Ökumenischen Gottesdienst mit Haustieren auf dem Hof Schulte-Böcking durchgeführt.

„Dann ist unbedingt meine Krankheitsvertretung am Berufskolleg Castrop-Rauxel zu nennen“, so Maruschke. „Ich hatte einen guten Zugang zu den Schülerinnen und Schülern und das Unterrichten hat mir wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, ob ich mich ohne diese Erfahrung auf die Pfarrstelle am Berufskolleg in Elberfeld beworben hätte.“

Sein Wechsel in die Evangelische Kirche im Rheinland hat aber vor allem persönliche Gründe. Der Lebensmittelpunkt von Thorsten Maruschke und seinem Lebenspartner ist in Düsseldorf. „Insofern war mein Ziel, in erreichbarer Nähe eine Stelle zu finden“, sagte er. „Jetzt freue ich mich auf einen strukturierten Alltag, die neue Herausforderung an der Schule und einfach darauf, etwas zu lernen und mich in der Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterzuentwickeln.“ AR

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