
Klimaschutz
Infolge eines Beschlusses der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen aus dem Jahr 2021 muss auch der Kirchenkreis Herne bis 2040 in allen Bereichen klimaneutral sein. Verantwortlich für die Umsetzung ist Klimaschutzmanagerin Dr. Vera Köpsel; bis 2027 wird sie ein Klimaschutzkonzept für den Kirchenkreis erstellen.
„Ihr wisst, was zu tun ist und habt auch die Möglichkeiten dazu. Die seufzende und verängstigte Schöpfung wartet darauf, dass Ihr endlich als Kinder Gottes offenbar werdet.“ (Römer 8, 18-25)
Der Klimawandel verändert unsere Welt spürbar. Steigende Temperaturen, Extrem-Wetterereignisse und der Verlust der Artenvielfalt betreffen bereits heute viele Lebensbereiche – auch in Deutschland. Hitzewellen, Dürren, Starkregen oder Hochwasser und die Folgen für die Umwelt stellen uns vor wachsende Herausforderungen. Es bedarf notwendiger Anstrengungen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen und zur Anpassung der Infrastruktur.
Als Kirche übernehmen wir Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) hat deshalb bereits 2008 ein integriertes Klimaschutzkonzept beschlossen. Es setzt konkrete Schwerpunkte in den Bereichen Gebäude, Energie, Mobilität, Beschaffung und Kirchenland.
Handlungsfelder Klimaschutz der EKvW
Auch im Ruhrgebiet sind die Folgen des Klimawandels deutlich spürbar. In Herne werden steigende Temperaturen, mehr Hitzetage sowie zunehmende Starkregenereignisse und Trockenperioden bis zum Jahr 2050 zu einer wachsenden Belastung für Mensch, Natur und Infrastruktur. Um diese Entwicklungen abzumildern, steht die konsequente Reduzierung von Treibhausgasemissionen für uns im Fokus.
Im Einklang mit den Zielen der Evangelischen Kirche von Westfalen hat sich der Evangelische Kirchenkreis Herne das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war die Einstellung der Klimaschutzmanagerin Dr. Vera Köpsel im Juni 2025. Derzeit erarbeitet sie ein umfassendes Klimaschutzkonzept für den Kirchenkreis. Ihre Stelle wird zu 30% vom Kirchenkreis und zu 70% durch die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung gefördert.
Im Mittelpunkt des Klimaschutzkonzepts stehen:
die Reduzierung der THG-Emissionen aller Gebäude im Kirchenkreis,
die Anpassung der Gebäudeinfrastruktur an die Folgen des Klimawandels,
Maßnahmen zur Verringerung von THG-Emissionen im Bereich Mobilität,
sowie nachhaltige Beschaffung und der verantwortungsvolle Umgang mit Grünflächen, Biodiversität und Kirchenland.

Klimaschutzmanagerin
44625 Herne