Ein wichtiger Schritt für die evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Herne und Castrop-Rauxel ist getan: Im Lighthouse an der Von-der-Heydt-Straße 26 in Herne sind am 13. September 45 überwiegend junge Menschen aus verschiedenen Gemeinden und Bezirken zusammengekommen, um den „Evangelischen Jugendverband Herne, Castrop-Rauxel“ zu gründen.
Die Gründungsveranstaltung stand im Zeichen von Gemeinschaft, Mitbestimmung und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kirchenkreis Herne. Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die einstimmige Wahl des Vorstands, der künftig die Interessen junger Menschen vertreten und die Arbeit des Jugendverbandes aktiv mitgestalten wird.
Es ist das erklärte Ziel des neuen Jugendverband, Raum für Beteiligung und Eigenverantwortung zu schaffen. Junge Menschen sollen nicht nur an Angeboten teilnehmen, sondern selbst Ideen entwickeln, Entscheidungen treffen, die Evangelische Kinder- und Jugendarbeit in ihren Gemeinden und somit die Evangelische Kirche aktiv mitgestalten. „Der Jugendverband bietet jungen Menschen die Chance, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ihren Gemeinden selbst zu gestalten und zu verantworten“, erklärt Viviane Höfges vom Jugendreferat des Kirchenkreises. „Der Jugendverband versteht junge Menschen als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Kirche und nicht lediglich als Teilnehmende.“
Die Gründung bringt Menschen aus unterschiedlichen Gemeinden und Bezirken zusammen. Dabei steht nicht die Herkunft aus einer bestimmten Gemeinde im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Miteinander und die Verbundenheit als Kirche. „Wir kommen zwar alle aus verschiedenen Gemeinden und Bezirken, aber egal, woher wir kommen, wir sind eine Kirche, ein Wohlfühlort“, bringt Vin Gorski, Vorstandsmitglied des Jugendverbandes, diese Haltung auf den Punkt und äußert damit den Wunsch, dass sich in dem Verband junge Menschen willkommen fühlen, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben gemeinsam gestalten können.
Auch die Zusammenarbeit zwischen dem neuen Vorstand und den Verantwortlichen der Jugendarbeit im Kirchenkreis soll künftig eine wichtige Rolle spielen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Jugendverbandes“, sagt Martin Eckert, Geschäftsführer des Jugendreferats. „Die einstimmige Wahl des Vorstands ist ein sichtbares Zeichen des gemeinsamen Vertrauens und bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Verbandes.“ Nun gelte es, die Anliegen junger Menschen zu stärken, die Vernetzung zwischen Gemeinden auszubauen und neue Möglichkeiten für Beteiligung und Engagement zu schaffen.