Ziel: Kindergartenarbeit dauerhaft sichern

Ziel: Kindergartenarbeit dauerhaft sichern

Die Kreissynode des Kirchenkreises Herne beschäftigt sich auf einer außerordentlichen Tagung mit der Zukunft der Kindergartengemeinschaft

Herne. Am Freitag, 25. September, tagt die Synode des Kirchenkreises Herne au­ßerordentlich im Seminarraum des Evangelischen Krankenhauses an der Wiescherstraße 24 in Herne. Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Zu­kunft der Kindergartengemeinschaft, im Besonderen geht es um die Mög­lichkeit eines Trägerwechsels.

Die Kreissynode hat auf ihrer Tagung im November 2025 eine Strategie für den Kirchenkreis Herne bis zum Jahr 2030 beschlossen. Im Rahmen dieser strategischen Ausrichtung steht der Kirchenkreis Herne vor der Aufgabe, seine Arbeit angesichts der sich verändernden finanziellen Rahmenbedin­gungen neu zu organisieren und zukunftsfähig aufzustellen.

Besonders herausfordernd stellt sich dabei die Situation im Kindergartenbe­reich dar. Die bestehenden Finanzierungsstrukturen decken die tatsächlichen Kosten der Kindertagesbetreuung nicht ausreichend ab, sodass die Aufwen­dungen der Kindergartengemeinschaft die finanziellen Möglichkeiten des Kirchenkreises inzwischen deutlich übersteigen. Über diese Entwicklungen und die daraus resultierenden Herausforderungen wurde bereits auf der Sommertagung am 13. Juni informiert.

Vor diesem Hintergrund wird derzeit die Möglichkeit eines Wechsels zu ei­nem anderen kirchlichen Träger geprüft. Ziel ist es, die (religions-) pädago­gische Quali­tät der Einrichtungen, die Verlässlichkeit für Kinder und Fami­lien sowie gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden dauerhaft zu si­chern. Gleichzeitig soll die Kindergartenarbeit so aufgestellt werden, dass sie auch unter den zukünftigen finanziellen Rahmenbedingungen nachhaltig und er­folgreich fortgeführt werden kann. AR

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