Herne. Essen. Gelsenkirchen. Die Gruppe der Ehrenamtlichen, die für die Öffnung der Kreuzkirche verantwortlich zeichnen, macht in jedem Jahr einen Ausflug, bei dem andere Kirchen erkundet werden. In diesem Jahr besuchten die Kirchenöffner am 29. August zunächst die Kreuzeskirche in Essen, um hier vor allem die fröhlichen Pop-Art-Kirchenfenster von James Rizzi zu bestaunen. „Die Kreuzeskirche ist ein gastfreundlicher Ort“, sagte Pfarrerin i.R. Katharina Henke. „Hervorragend renoviert bietet sie Raum für Kultur oder private Veranstaltungen und wird nach wie vor von der Gemeinde zu Gottesdiensten und Andachten genutzt.“
Weiter ging es zu St. Gertrud in Essen und St Josef in Ückendorf, die zu den zwölf aufgegebenen Kirchen gehören, die im Rahmen der „Manifesta 16 Ruhr“ Besucherinnen und Besucher anziehen. Diese Kunst-Ausstellung entsteht im Dialog zwischen internationalen Künstlern und dem Quartier, zu dem die Kirchen gehören. Ihr Motto „Dies ist keine Kirche“ steht für die Transformation von Kirchengebäuden. Zu sehen sind spannende Auseinandersetzungen mit Themen der Zeit in diesen Kirchen, die zum Teil seit Jahren nicht genutzt werden, auf eine neue Nutzung warten oder bereits anders verwendet werden. Bis zum 4. Oktober sind sie im Rahmen der Manifesta 16 Ruhr täglich außer montags geöffnet. „Es lohnt sich“, lautete das einstimmige Fazit der Gruppe aus Herne. Informationen zur Manifesta 16 Ruhr gibt es unter www.manifesta16.org. KH