Am Anfang Textverarbeitung und Adressverwaltung

Am Anfang Textverarbeitung und Adressverwaltung

Jürgen Gritzan verabschiedete sich nach 33 Jahren im Kirchenkreis Herne in den passive Teil seiner Altersteilzeit.

33 Jahre war Jürgen Gritzan im Kirchenkreis Herne der „Herr über die IT“, am 17. Juni ist er nun in den passiven Teil seiner Altersteilzeit gestartet. Zu seinem Abschied an seinem letzten Arbeitstag hat seine Kollegin Daniela Berenberg eine Feier organisiert – mit den derzeitigen Kollegen im Haus an der Overwegstraße und ehemaligen Weggefährten mit dem ehemaligen Verwaltungsleiter Wilfried Heußner.

Jürgen Gritzan ist in Witten geboren, hat hier nach seinem Schulabschluss bei den Edelstahlwerken eine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker gemacht und – mit einer Unterbrechung für den Grundwehrdienst – bis 1987 hier gearbeitet. Weil er schon damals ein Faible für Computer hatte, wechselte er dann zu „Computerland“ in Essen, bis ihm Verwandte aus Herne den Tipp gaben, sich im Kirchenkreis Herne zu bewerben, wo jemand für die Einrichtung von PC-Arbeitsplätzen gesucht wurde.

„Für mich war die Stelle attraktiv, weil der Arbeitsplatz näher an meinem Wohnort Witten gelegen war“, sagte Gritzan. „Außerdem hatte ich hier eine leere Spielwiese, ich konnte die Digitalisierung von Beginn an aufbauen und ein PC-Netzwerk installieren.“ Zunächst wurden in der Zeit die Gemeindebüros und die Büros in den Fachbereichen mit Computern ausgestattet. „Als Programme bekamen alle Word für die Textverarbeitung und AdressPlus für die Adressenverwaltung“, erinnert sich Jürgen Gritzan. 

Seitdem habe sich das Berufsbild massiv verändert. „Heute geht es nicht mehr um die Ausstattung von Arbeitsplätzen, sondern um IT-Kommunikation und Organisation“, so Gritzan. „Programme müssen kompatibel sein – etwa die Office-Programme mit den Verwaltungsprogrammen.“ Daneben habe ihn und seine Kollegin Daniela Berenberg das Cumulus-Projekt der Landeskirche sowie die gemeinsame Verwaltung der Kirchenkreise Herne und Gelsenkirchen und Wattenscheid sehr gefordert.

Jetzt freut sich Jürgen Gritzan vor allem auf freie Zeit – „für meine Familie, unseren Garten, für Bücher und für die Beschäftigung mit dem Betriebssystem Linux.“ Wobei – getreu dem Motto „Niemals geht man so ganz“: Der frisch gebackene Ruheständler wird dem Kirchenkreis mit einem geringen Stundenbudget „in beratender Funktion“ vorerst erhalten bleiben. AR

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