Trauer um Otto Flühs

Trauer um Otto Flühs

Castrop-Rauxel. Die Evangelischen Kirchengemeinden in Castrop-Rauxel trauern um Laienprediger Otto Flühs. Am 30. August ist der Träger des Bundes-Verdienstkreuzes am Bande im Alter von 85 Jahren gestorben.

Otto Flühs wurde im Dezember 1979 zum Laienprediger in der Evangelischen Kirche von Westfalen berufen. In Dortmund und Umgebung übernahm er Gottesdienste und Amtshandlungen und wirkte als Presbyter und Kirchmeister der Immanuel-Kirchengemeinde Dortmund-Marten. Nach seinem Umzug nach Wörishofen im Jahr 1996 durchlief er dort die Ausbildung und wurde auch von der Bayrischen Kirche zum Laienprediger berufen. Nach seiner Rückkehr ins Ruhrgebiet begann er in Castrop-Rauxel seinen ehrenamtlichen Predigtdienst im Evangelischen Krankenhaus, im Seniorenheim am Ginsterweg und im Kauermann-Zentrum. Er übernahm Gottesdienstvertretungen in der Johanneskirche auf Schwerin und arbeitete in der Begleitung Sterbender im ambulanten Hospizdienst der Caritas.

Für die Arbeit in seinen zahlreichen Ehrenämtern – vor allem in der Innung des Elektromaschinenbauhandwerks Deutschlands – wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Aus seiner kirchlichen Verkündigungstätigkeit wurde er am 3. November 2024 mit einem Gottesdienst in der Lutherkirche Castrop feierlich verabschiedet. „Wir sind dankbar für seinen Dienst, mit dem er vielen Menschen Trost geben und mit seiner Begeisterung für das Evangelium von Jesus Christus anstecken konnte“, sagte Pfarrer Arno Wittekind. „Mit unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei seiner Frau Marlies, seiner Familie und bei allen, die um ihn trauern.“ AW

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