Castrop-Rauxel. Im vergangenen Sommer haben Stephan Aschenbach und sein Team aus dem „Film und Fernsehclub Castrop-Rauxel“ einen Preis bekommen. Für ihr Werk „Die Synagoge in Castrop-Rauxel“ wurden sie von der Gisbert und Herta Baranski-Koppenschläger-Stiftung ausgezeichnet. Die Stiftung wurde vor drei Jahren gegründet; sie hat sich der Förderung von Bildung, Erziehung, Verständigung, Toleranz, Wertschätzung und gegenseitigem Respekt verschrieben.
Dabei spielt für Gisbert Baranski die Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. „Der Film ‚Die Synagoge in Castrop-Rauxel‘ trägt zur Vertiefung des christlich-jüdischen Dialogs und zum Abbau von Vorurteilen und Ressentiments in der Gesellschaft bei“, sagte er anlässlich der Preisverleihung. „Er ist besonders geeignet, die Ziele unserer Stiftung nachhaltig zu verwirklichen.“
Der Film zeigt die Synagoge von innen und außen, außerdem dokumentiert er die Entwicklung des Gotteshauses in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Filmemacher erhhielten neben einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. „Der Film hat uns beeindruckt“, so Baranski. „Wir wissen, wieviel Arbeit und Recherche nötig sind, um so etwas auf die Beine zu stellen. AR