Rhythmische Energie und feinsinnige Lyrik

Rhythmische Energie und feinsinnige Lyrik

Im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung gab es in der Herner Kreuzkirche ein Konzert „So klingt Peru“

Herne. Am 10. Mai haben in der Herner Kreuzkirche rund 20 Besucherinnen und Besucher eine musikalische Reise nach Südamerika unternommen. Unter dem Titel „So klingt Peru“ präsentierten der peruanische Komponist und Pianist Julio Arancibia sowie Pianistin Anja David ein facettenreiches Klavierkonzert.
Auf dem Programm standen ausschließlich Eigenkompositionen von Julio Arancibia, die durch rhythmische Energie und feinsinnige Lyrik die Vielfalt der lateinamerikanischen Klangwelt hörbar machten. Durch persönliche Geschichten des Komponisten sowie durch begleitende Bildprojektionen erhielt das Konzert eine besondere Atmosphäre. Die Besucherinnen und Besucher erfuhren so mehr über das Leben in Peru und hatten Gelegenheit, Deutschland aus peruanischer Sicht zu sehen. Der Abend mündete in einem Austausch über das Gehörte.

Anja David, in Bünde geboren, erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik in Detmold und trat sowohl solistisch als auch als Kammermusikerin in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und dem Vorderen Orient auf. Seit 1990 lehrt sie als Professorin an der Hochschule für Kirchenmusik Herford/ Witten. Julio Arancibia aus Trujillo/ Peru, wurde bereits in jungen Jahren für seine Kompositionen ausgezeichnet. Nach Studien in Amsterdam und Detmold ist er heute als Pianist, Komponist und Leiter einer Musikschule in Detmold tätig und arbeitet aktuell an einer neuen CD mit Kammermusikwerken. AR

 

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