Norderney. Presbyterinnen und Presbyter aus den Gemeinden des Kirchenkreises Herne haben das legtzte Januarwochenende auf Norderney verbracht, um sich mit Zukunftsperspektiven der Evangelischen Kirche in Castrop-Rauxel, Herne und Wanne-Eickel zu beschäftigen. Im Mittelpunkt dieser Rüstzeit standen sechs Leitsätze des Kirchenkreises, die die Kreissynode im November des letzten Jahres zum Abschluss des Strategieprozesses 2025 beschlossen hat. Sie sollen als gemeinsamer Kompass dienen – Orientierung geben, Verständnis schaffen und helfen, Entscheidungen gut zu begründen.
Spirituelle Impulse von Superintendentin Claudia Reifenberger und Workshopphasen unter Leitung von Bianca Rolf vom Kompetenzzentrum Ehrenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen leiteten an, wie notwendige Prozesse der Veränderung praxisnah bearbeitet und Maßnahmen dazu umgesetzt werden können. „Die Leitsätze müssen mit Leben gefüllt werden, damit sie leisten können, was sie leisten sollen, nämlich das Leitungshandeln bestimmen“, so Superintendentin Reifenberger.
Raum für den Austausch untereinander und auch die Arbeits-Spaziergänge am Meer eröffneten Horizonte. Neben der Arbeit war auch Freizeit auf der Insel Teil des Programms – ebenso wie das Einüben von Gospel-Songs mit Kreiskantor Wolfgang Flunkert. Am 1. Febraur hat der Projektchor zum Abschluss der Tagung den Gottesdienst in der Inselkirche mitgestaltet. AR
Aus allen sechs Gemeinden des Kirchenkreises Herne waren Presbyterinnen und Presbyter zu einer Rüstzeit auf Norderney. FOTO: OLGA SCHNEIDER-KISELMAN