Jubiläums-Gäste spenden für das Zeppelin-Zentrum

Jubiläums-Gäste spenden für das Zeppelin-Zentrum

30jähriges Jubiläum von Der Friseur Holger Schnarre

Wanne-Eickel. Der Wanne-Eickeler Friseur Holger Schnarre und sein Team haben im August mit Kunden, Freunden und ihren Familien das 30-jährige Firmenjubiläum gefeiert. In seiner Einladung hatte Holger Schnarre darum gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen zugunsten des Mittagstisches im Zeppelin-Zentrum des Kirchenkreises Herne zu spenden. Insgesamt 600 Euro sind zusammengekommen, die der Friseurmeister Dagmar Spangenberg-Mades übergeben konnte. Die Leiterin des Zeppelin-Zentrums bedankte sich für die Spende sowie für die langjährige und vielfältige Unterstützung der Arbeit ihrer Einrichtung. 

Das Zeppelin-Zentrum und der Friseursalon von Holger Schnarre liegen jeweils an den beiden Enden der Zeppelinstraße. Seit der Betriebsgründung hielt der Friseurmeister engen Kontakt zur Kirchengemeinde Wanne-Süd und dem Zeppelin-Zentrum und spendete regelmäßig, um die Arbeit der Einrichtung zu unterstützen. Besonders hervorzuheben sind zwei Spendenaktionen. Im Jahr 2004 beschloss er gemeinsam mit Pfarrer Herbert Otterstein und anderen, die 21 Kilometer lange Halbmarathonstrecke beim Ruhrmarathon zu laufen. Beide riefen die „Aktion 21“ ins Leben und sammelten so Spenden für die Arbeit des Zeppelin-Zentrums. Ein Jahr später führte Schnarre gemeinsam mit der Friseurinnung Wanne-Eickel die Aktion „Haare schneiden für einen guten Zweck“ durch. Die angeschlossenen Betriebe spendeten einen Tag lang zwei Euro pro Haarschnitt. Hinzu kamen weitere Spenden der Kunden. Um die Aktion bekannt zu machen, hatten sich zuvor Pfarrer Herbert Otterstein und Superintendent i.R. Reiner Rimkus im Beisein der Presse die Haare im Salon von Holger Schnarre schneiden lassen.

Es besteht seitens des Zeppelin-Zentrums noch eine weitere Verbindung zur Familie Schnarre. Dagmar Spangenberg-Mades fühlt sich auch den Eltern von Holger Schnarre, Hannelore und Manfred Schnarre, sehr verbunden. Beide sind aktive Gemeindeglieder der früheren Kirchengemeinde Eickel. Manfred Schnarre arbeitete eng mit dem Zeppelin-Zentrum zusammen. Als pensionierter Metaller unterstützte er regelmäßig mit den IG – Metall-Senioren die öffentlich wirksamen monatlichen Aktionstage der beiden Arbeitslosenzentren, die von 1998 bis 2005 stattfanden und in kreativer Weise auf die Problemlagen Arbeitslosigkeit und Armut hinwiesen und Sozialabbau anprangerten. Für diese Unterstützung ist Dagmar Spangenberg-Mades Manfred Schnarre bis heute sehr dankbar.

DSM

 

 

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