„Im Auftrag der Kirche zugunsten der Kinder“

„Im Auftrag der Kirche zugunsten der Kinder“

Pfarrer i.R. Horst Bastert kommentiert den möglichen Trägerwechsel der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne

 

Auch wenn der Dank an die Leitungen der Kindertageseinrichtungen und Familienzentren erst ganz zum Schluss kam, war es ein wichtiger Moment auf der Sondersynode des Kirchenkreises Herne am 25. September. Verwaltungsleiterin Carrie Bettenhausen sprach das aus, was hoffentlich alle Synodalen bewegte – ein direktes und von Herzen kommendes „Danke“ an sie und ihre Mitarbeitenden. Schließlich sind sie es, die die entscheidende Arbeit als „Dienst am Menschen“ Tag für Tag leisten, im Auftrag der Kirche zugunsten der Kinder und ihrer Familien – und damit auch zugunsten der mit ihnen verbundenen Kirchengemeinden. Dies sprachen die Pfarrer Arnd Röbbelen und Michael Thoma stellvertretend für alle anderen haupt- und ehrenamtlichen Synodalen klar aus.

Evangelische Kindertageseinrichtungen sind Gemeinde- und Diakonieorte. Hier finden Kirchengemeinden die Kontaktflächen zu Kindern und ihren Familien. Hier ist Evangelische Kirche in der Fläche noch präsent. Und es wäre keine gute Idee, Kitas an andere außerkirchliche Träger abzugeben und so mit der Gemeindearbeit in eine Abwärtsspirale zu geraten. So scheint der mögliche Trägerwechsel zum EVA (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) die beste Option zu sein in einer Situation, in der Strukturveränderungen vor allem aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich erscheinen. 

Der Eindruck auf der Sondersynode war, dass hierzu unbedingt vertrauensbildende Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit den Leitungen erforderlich sind. Damit die Ausgangsbedingungen für eine gedeihliche Arbeit mit Menschen aufs Neue kommunikativ und real geschaffen werden.

 

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