„Gottes Liebe ist heilsam und segensreich“

Gut gefüllt war die Lutherkirche in der Kirchengemeinde Crange-Wanne beim Gottesdienst der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne. Die Predigt hielt Superintendent Reiner Rimkus. FOTOS: MICHAELA HOPFE

WANNE-EICKEL – Rund 200 Mitarbeitende und Gäste der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne sind am 11. September in der Lutherkirche der Kirchengemeinde Crange-Wanne zusammengekommen. Dort feierten sie ihren jährlichen Gottesdienst. „Mit der Planung haben wir schon im Mai angefangen“, erzählte Sabine Schwesig, pädagogische Fachberaterin im Kreiskirchenamt. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir uns und unsere Arbeit unter den Segen Gottes stellen“, fuhr sie fort, „wichtig ist mir aber auch, immer einen neuen Aspekt mit einzubringen, wie in diesem Gottesdienst die Wandelkommunion, die erstmals stattfand.“ Superintendent Reiner Rimkus stellte in seiner Predigt Martin Luthers Erkenntnis in den Vordergrund, dass Gott nicht erwartet, dass er von den Menschen beschenkt wird, sondern dass Gott derjenige ist, der die Menschen beschenkt – und das völlig kostenlos und ohne erwartete Gegenleistung. „Christen sind Menschen, die Gottes Geschenk der Liebe annehmen und an andere Menschen weitergeben“, sagte Rimkus in seiner Predigt und fand damit auch die Parallele zur Kindergartengemeinschaft und dem beruflichen Alltag der Erzieherinnen und Erzieher. „Gottes Liebe ist eine Gestaltungshilfe; sie ist heilsam und segensreich – Mitarbeitende sollen aus ihrem Christsein heraus den Kindern Gestaltungshilfe für ihr Leben schenken“, gab Rimkus den Mitarbeitenden mit.

Musikalisch gestaltet und begleitet wurde der Gottesdienst von Kreiskantor Wolfgang Flunkert. Anschließend fand ein gemütliches Beisammensein mit Fingerfood und regem Austausch im angrenzenden Gemeindehaus statt. Angesprochen auf die Frage, was ihr das Wichtigste bei dieser Veranstaltung sei, verwies Elisabeth Weyen, Geschäftsführerin der Fachberatung für Evangelische Kindertageseinrichtungen auf die Predigt. „Sie ist die Ansprache an alle Mitarbeitenden und sollte ihnen etwas mitgeben für ihre Arbeit“, sagte sie. Ich finde, dass ist Superintendent Rimkus auf sehr liebevolle und wertschätzende Art gelungen.“ Strahlend fügte sie hinzu: „Das Schönste für mich ist eigentlich alles – der abwechslungsreich gestaltete Gottesdienst, die vielen Begegnungen und der Austausch mit aktiven und ehemaligen Mitarbeitenden, den Pfarrerinnen und Pfarrern und Presbyterinnen und Presbytern. Denn das Ganze zeigt mir: Wir sind eine Kindergarten-Gemeinschaft.“ TR