Soulkids feierten Geburtstag mit Liveauftritt

Die Soulkids, die Kinderband von Kreuzkirchengemeinde und CVJM Herne, begeisterten gut 70 Besucher bei ihrem ersten öffentlichen Konzert. FOTO: MICHAELA HOPFE

HERNE – Mit Liedern der Toten Hosen, von den Sportfreunden Stiller oder Andreas Bourani hat die Kinderband „Soulkids“ der Herner Kreuzkirchengemeinde am 11. Mai ihren dritten Geburtstag gefeiert. Nachdem die elf Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren bisher schon in Gottesdiensten, Weihnachtsfeiern oder Schulfesten aufgetreten waren, gaben sie zu ihrem „Jubiläum“ ihr erstes Konzert. Mit ihren Songs, zu denen auch neue geistliche Lieder gehörten, brachten sie die gut 70 Zuhörerinnen und Zuhörer im überfüllten Saal des CVJM-Hauses in Bewegung. Das Publikum klatschte zu bekannten Liedern wie „Wunder“ oder „Wieder am Leben“ von Andreas Bourani, „Applaus Applaus“ von den Sportfreunden Stiller oder „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen.

Britta Lauenstein, die auch die Idee zur Gründung der Band hatte, und Wolfgang Flunkert leiten die Soulkids, wobei sie von Susie Gutheil und Alena Haug unterstützt werden. „Wir hatten alle Lust, zusammen Musik zu machen“, sagte Kai, der am Schlagzeug für den richtigen Rhythmus sorgt. Kreiskantor Flunkert gibt zu, dass er zunächst skeptisch war, ob aus der Idee etwas werden könnte. „Aber für die Kinder ist es genau das richtige“, weiß er heute. „Einige haben durch die Soulkids so viel Spaß an der Musik bekommen, dass sie Klavier-, Schlagzeug- oder Gitarrenunterricht genommen haben.“

Ein Höhepunkt des Konzertes war der Auftritt von Kais Bruder Sören. Der Sechsjährige hatte seinen ersten Auftritt als Sänger. Durch das Programm führte Finja, die zu jedem Lied eine Geschichte zu erzählen wusste und darüber hinaus dem Publikum zeigte, wann und wie es sich zur Musik bewegen sollte. Dieses zeigte sich begeistert und forderte von den jungen Musikern am Schluss eine Zugabe. „Dann müssen wir leider etwas aus dem Programm wiederholen“, gab Finja zu, aber dass jeder Mensch ein Wunder ist (Andreas Bourani) ließen sich die Besucher gerne noch ein zweites Mal sagen. Mit einem Segenslied ging ein abwechslungsreiches Konzert zu Ende, mit der Hoffnung aller Besucher, dass es bis zum nächsten Mal nicht wieder drei Jahre dauert. AR