Zum fünften Mal zertifiziert

Foto: Die gute Kommunikation der Beschäftigten untereinander war ein Punkt, der bei der Zertifizierung besonders positiv zu Buche schlug. FOTO: EVK

CASTROP-RAUXEL/ HERNE/ WANNE-EICKEL – Zum fünften Mal in Folge sind die drei Standorte der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel erfolgreich nach der neuen DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert worden. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen erneut das Prüfsiegel MAAS-BGW für die hohe Qualität von Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung der Mitarbeitenden. Bei der Zertifikatsübergabe machte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter keinen Hehl daraus, wie stolz er auf die kontinuierlich guten Leistungen seiner Mitarbeitenden ist. „Ich freue mich sehr, dass wir einmal mehr nachweisen konnten, dass das Vertrauen, das unsere Patienten in uns setzen, auf einem stabilen Fundament steht“, sagte er.

Die Auditorinnen, die die Unternehmensprüfung vorgenommen hatten, zeigten sich grundsätzlich von der „positiven, konstruktiven Stimmung“ in sämtlichen Arbeitsbereichen beeindruckt. Es herrsche eine hohe Motivation, die alle Berufsgruppen umfasse. Den Beifall der Prüferinnen fand auch die große Zahl der zertifizierten medizinischen Zentren und die damit verbundene hohe fachliche Kompetenz. Allein das EvK Herne hat 25 zertifizierte Zentren vorzuweisen. Weitere zehn kommen aus Castrop-Rauxel noch dazu. Positiv fiel auf, dass die Evangelische Krankenhausgemeinschaft mit umfassenden Maßnahmen auf die Versorgung speziell der älteren Patienten reagiert hat. Im Blickpunkt standen hier vor allem die Einrichtung einer individuellen OP-Begleitung demenzerkrankter Patienten und der Einsatz von Liaisonkräften, die für den reibungslosen Ablauf in der Behandlung älterer Patienten im Einsatz sind, ein Service, der auch die Sicherstellung der Anschlussversorgung in Reha-Einrichtungen oder zu Hause beinhaltet.

Anerkennung gab es aber auch für die Unternehmensführung. Hier sei festzustellen, dass gesundheitspolitisch bedingte Veränderungen zeitnah umgesetzt wurden. Das Gleiche gelte auch für Entwicklungen im städtischen Umfeld. So habe z.B. das EvK Herne es geschafft, den entstandenen Engpass in der Notarztversorgung auf dem Herner Stadtgebiet durch flexible Einsatzmodelle im Sinne der Patienten sicherzustellen. AW