Elternschule am EvK

Eltern auf der (Hospital-) Schulbank. Ein Gang duch die Frauenklinik des EvK Castrop-Rauxel zählte zum Programm des Abends. Hier erläutert Hebamme Ute Beinlich Einichtung und Arbeitsweise der Kreißsäle
CASTROP-RAUXEL - Welche werdenden Eltern wissen schon, dass einige Blutstropfen aus der Nabelschnur ihres Neugeborenen ohne Beeinträchtigung von Mutter und Kind aufgefangen und zur Gewinnung von Stammzellen verwendet werden? Oder dass Neugeborene einen natürlichen Hautschutz mit auf die Welt bringen, der häufigen Wasserkontakt überflüssig macht, ja eher schadet als nutzt? Sechs werdende Elternpaare erfuhren diese und viele weitere Einzelheiten über Schwangerschaftsvorsorge bis sanfter Kaiserschnitt und Wassergeburt von Chefarzt Robert Kralemann und Hebamme Ute Beinlich in einer Elternschule, wie sie das Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel einschließlich Kreissaalbesichtigung in der Regel im 2-monatlichen Rhythmus kostenlos anbietet. Die angehenden Eltern nahmen zur Kenntnis, dass in der geburtshilflichen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses der Universität Duisburg-Essen mit seinen 376 Betten und acht Fachkliniken die ärztliche Versorgung werdender Mütter rund um die Uhr sichergestellt ist. Sie ließen sich zur Inanspruchnahme von „Babynest" mit Geburtsvorbereitungskursen, Schwangerenschwimmen und Akupunktur in Castrop-Rauxel und Herne einladen. Mit Hebamme Ute Beinlich stand den Elternschülerinnen und -schülern eine Hebamme Rede und Antwort, die in den über 30 Jahren ihres Wirkens über 5000 Kindern auf die Welt half. Ihr selbst blieben Mutterfreuden versagt: „Leider", seufzt sie.

