Begabte Menschen zusammen auf dem Weg

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Mit der Segnung der scheidenden Presbyter und der Frauen und Männer im Bevollmächtigten-Ausschuss durch Pfarrer Uwe Leising war ein Meilenstein in der Vereinigung der Kirchengemeinden Wanne-Süd, -West und -Mitte zur neuen Matthäusgemeinde Wanne gesetzt. FOTO: FW SIEPMANN

WANNE-EICKEL – Seit dem 1. Januar 2009 sind die Kirchengemeinden Wanne-Mitte, -Süd und -West Geschichte. Sie sind aufgegangen in der neuen Matthäusgemeinde Wanne, die am 18. Januar mit einem Festgottesdienst in der Christuskirche in der Innenstadt von Wanne-Eickel die Vereinigung gefeiert hat. Die Pfarrer Herbert Otterstein, Kurt Blecher und Uwe Leising sorgten für die liturgische, Sina Borutta (Orgel), der Wanner Bläserkreis unter Leitung von Karl Buschmann sowie Jugend- und Gemeindechor unter Leitung von Volker Müsch für die reiche musikalische Gestaltung.

So war den Gottesdienstbesuchern sicht- und hörbar, was Hans-Joachim Güttler in der Predigt sagte: „Hier sind viele begabte Menschen miteinander auf dem Weg“, betonte er. Der Pfarrer vom Amt für missionarische Dienste hatte die drei Gemeinden auf ihrem Weg zur Vereinigung zusammen mit Gemeindeberaterin Ulrike Purz begleitet. „Ich habe in dem Prozess erfahren, dass alle Gruppen mitgenommen wurden“, lobte er die Presbyterien. Wie Gott den Zöllner Matthäus im Blick gehabt habe, als Jesus ihn zu seinem ersten Jünger berief, habe Gott auch die neue Gemeinde im Blick, warb Güttler für Vertrauen. Neben dem Jünger Matthäus erinnerte er an Aussagen des Evangelisten Matthäus, um der Gemeinde Mut für ihren gemeinsamen Weg zu machen. „Mit Vaterunser, Bergpredigt, Missions- und Taufbefehl verdanken wir dem Evangelisten für unseren Glauben unverzichtbare Texte“, sagte er. Insofern vereinige der neue Name „Evangelische Matthäusgemeinde Wanne“ Zuspruch und den Anspruch, für die Menschen vor Ort da zu sein.

Im anschließenden Empfang im Gemeindehaus begrüßte Pfarrer Otterstein neben vielen anderen Gästen aus Politik und Kirchen den Herner Oberbürgermeister Horst Schierek, der es sich nicht nehmen ließ, der Gemeinde persönlich die Glückwünsche der Stadt auszusprechen. In seinem Grußwort erinnerte er an das wohl bekannteste Lied von Martin Luther: „Ich wünsche unserer Stadt, dass die neue Kirchengemeinde für die Menschen eine feste Burg sein möge“, sagte er. AR