Lehmzwerge erlebten Abenteuer unter der Erde
ENNEPETAL – (Fast) alles über Höhlen, ihre Entstehung, wo es sie noch gibt und wie gefährlich es sein kann, sie auf eigene Faust erkunden, haben Vorschulkinder aus dem Familienzentrum Dreifaltigkeit in den letzten Wochen erfahren. Auch wissen sie jetzt, ob Stalagmiten oder Stalagtiten von unten nach oben wachsen. Nachprüfen konnten die Sechsjährigen ihr Wissen bei einem Besuch der Kluterthöhle in Ennepetal. Schwer bepackt mit Regenhose, Gummistiefel, Regenjacke, Helm, Eimer, Schüppe und Taschenlampe ging es auf große Fahrt.
Spannend und teilweise auch beängstigend war der Weg durch die Gänge der Kluterthöhle: Sie sind so niedrig, dass die Erwachsenen sich bücken mussten, so steil und glitschig, dass den Kindern schnell klar war, warum die Regenhosen nötig waren.
Nach einer halben Stunde Rutschpartie waren alle am Ziel angekommen – im Reich der Lehmzwerge. Hier konnten die Schulanfänger 2010 bevor das Leben ernst wird nach Herzenslust im Matsch spielen, nach Edelsteinen graben oder Figuren formen. Viele vergaßen dabei, dass sie sich tief unter der Erdoberfläche befanden. Abduschen und Umziehen war dringend erforderlich, bevor der Bus zurück zum Kindergarten bestiegen werden konnte. LL


