Reise in die innere Vorstellungswelt

Einen Querschnitt aus dem künslerischen Schaffen von Mamu ist zurzeit auf der Palliativstation des Evangelischen Krankenhauses in Herne zu sehen. FOTO: EVK
HERNE - Auf der Palliativstation am Evangelischen Krankenhaus Herne ist eine neue Ausstellung zu sehen. Die Künstlerin Mamu präsentiert einen kleinen Querschnitt aus ihrer umfangreichen Werkssammlung. Bis April werden ihre Arbeiten auf dem Stationsflur zu sehen sein. Hinter dem Kürzel Mamu verbirgt sich die Hernerin Martina Murgia (www.mamu-art.de). Seit über zwanzig Jahren spielt die Malerei eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihre Bilder erzählen Geschichten, stellen eine farbenprächtige Reise in die innere Vorstellungswelt der Künstlerin dar. Natur, Umwelt und Erotik sind die Bereiche, mit denen sich Mamu vor allem auseinandersetzt.
Sie nähert sich diesen Themen in einer naiven Bildersprache, die dem Betrachter ohne Umschweife vor Augen führt, was die Künstlerin ihm mit ihrer Darstellung sagen möchte. Angefertigt sind ihre Arbeiten in Acryl-, Öl- oder Mischtechniken. Dazu wählt sie auch gern das Mittel der Collage.
Das Kunstengagement auf der Palliativstation spiegelt sich nicht nur in wechselnden Ausstellungen auf dem Flur vor den Patientenzimmern wider, sondern auch infolge der Kunsttherapie auf der Station. Diese wird ermöglicht durch Spenden. So konnte sich Kunsttherapeut Gerald Piepke-Weuder jetzt über eine Spende über 6.000 Euro von der Elisabeth-Wagener-Stiftung zur Unterstützung seiner Arbeit mit den schwer tumorkranken Patienten freuen. AW

